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Was ist normal, was ist psychisch krank?

Für einmal widmet sich die Sendung «Sternstunde Philosophie» des Schweizer Fernsehens der Bandbreite von Normalität und Wahnsinn – ein Gespräch mit dem Schriftsteller Leon Engler, dem Mediziner und Wissenschaftshistoriker Michael Hagner und der Moderatorin Olivia Röllin über psychisches Leiden, Diagnosen und soziale Umstände. Anregend, informativ und bewegend zugleich – selbst wenn man hie und da auch anderer Meinung sein kann.

Sternstunde Philosophie – die Sendung

SF DRS schreibt zur Sendung:

«Jede zweite Person erfährt in ihrem Leben eine psychische Erkrankung. Doch was heisst überhaupt krank? Und warum verstehen wir noch heute nicht richtig, woher psychische Leiden kommen? Ein Gespräch über Diagnosen, Vererbung und soziale Umstände – und über die heilende Kraft von Geschichten.

Angststörungen, Depressionen, Sucht: Jede zweite Person erkrankt in ihrem Leben psychisch. Eine erschreckend hohe Zahl, welche die Frage aufwirft, ob wir als Gesellschaft immer kränker werden. Oder wird eher das Raster, was als normal gilt, immer enger? Welche Ursachen liegen den Krankheiten zugrunde, sind es die Gene oder macht doch das gesellschaftliche Umfeld krank? Und welche Rolle spielt die Psychiatrie, um seelischen Leiden zu begegnen oder sie sogar zu heilen? Darüber spricht Olivia Röllin mit Leon Engler, Autor des Buchs «Botanik des Wahnsinns» und angehender Psychotherapeut, und dem Mediziner und Wissenschaftshistoriker Michael Hagner.»